Winlactat HL7

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Definition

Die HL7 Schnittstelle ist ein Standardprotkoll zur definierten Übertragung von Daten über verschiedene Soft- und Hardware.

Verfügbarkeit

Die Software winlactat verfügt seit der Version 5.4 über eine HL7 (V2.3) Schnittstelle für Order Entry. Damit kann winlactat mit Ihrer Patientenverwaltung (PDMS) Daten austauschen.

Einrichtung HL7

  1. winlactat beenden
  2. Die Datei Setup.ini mit einem Texteditor öffnen (die Datei liegt im winlactat Programmordner)
  3. Unter dem Abschnitt [Allgemein] den gewünschten Exportpfad angeben: z.B. HL7ExportPath=C:\HL7Export\
  4. Unter dem Abschnitt [Optionen] die HL7 Export Funktion einschalten: HL7AutoExport=1 (ausschalten: HL7AutoExport=0)
  5. Unter dem Abschnitt [Optionen] die Exportoption weiterer Daten (ITF + Ordner mit Zusatzdateien) einschalten: HL7ExportAdditionalFiles=1 (Zusätzlicher Export ausschalten: HL7ExportAdditionalFiles=0)
  6. Änderungen in der Setup.ini speichern
  7. winlactat starten
  8. In den Optionen der winlactat den Pfad für die HL7 Order (Import) angeben (s. Inbox). Dies ist der Pfad, in den die PDMS die Orderdateien platzieren muss.
  9. Unter "Testmethoden" oder alternativ im jeweilig verwendeten "Analysekonzept" die gewünschte Reportvorlage angeben.

Konfigurationsoptionen der HL7 Schnittstelle

Es ist möglich die verwendeten Bezeichner und Zahlenformate der HL7 Felder zu konfigurieren. Dazu wird ein INI File (HL7.ini) angelegt, in dem die Feldbezeichner und Formate einzeln festgelegt werden. Eine Beispieldatei liegt hier vor.

Funktionsweise

Order

Beispiel für eine eingehende Order einer PDMS an die winlactat:

MSH|^~\&|KIS|KIS|WINLACTAT|WINLACTAT|201608111336||ORM^O01|14709154214537|P|2.3| EVN|A01|201608111336| PID|1||12345678|987654321|Mustermann^Frank^^^^^^^||19710514|M|||Musterstr. 123^^Musterort^^99999^D^^^||01234 567890^^^^^^^^^^| PV1|1||||||||||||||||||987654321| ORC||6000000||||||||||||||| OBR|0|6000000||LACTAT|||201608111336| OBX|0|NM|BODY WEIGHT||85.4|kg||||||||201608111336| OBX|1|NM|BODY HEIGHT||189.3|cm||||||||201608111336|

Download Beispielfile ORDER

Diese Orderdateien müssen vom PDMS unter dem in der winlactat Inbox (s. oben) genannten Pfad exportiert werden. Importiert werden Vor- und Nachname, Adresse und Körpergewicht sowie Körpergröße.

Export

Nach dem Speichervorgang einer Diagnostik werden die folgenden Dateien im oben festgelegten Exportordner abgelegt:

Als ID wird eine laufende Zahl (Integer) angegeben, die die Diagnostik innherhalb der winlactat Datenbank referenziert.

  1. HL7 Datei (Dateiname: YYYYMMDDHHNNSS_ID.HL7) Beispiel: 20161107130527_637.HL7 ([Beispieldatei)
  2. Reportdatei (YYYYMMDDHHNNSS_ID.PDF). Es wird die unter den Testmethoden bzw. Analysekonzepten gewählte Reportvorlage verwendet.
  3. Mit eingeschalteter Option "HL7ExportAdditionalFiles=1": ITF Datei (Datei zum Reimport in andere winlactat Datenbanken)
  4. Mit eingeschalteter Option "HL7ExportAdditionalFiles=1": Dateiordner mit der ID mit weiteren Dateien.

Dieser Ordner enthält Einzeldateien wie Grafiken, Dokumentationen und Informationen über verwendete Schwellenwertmodelle und Trainingszonen

Die obige winlactat HL7 Datei enthält folgende Informationen:

Stammdaten, allgemeine Testdaten, Testdaten (zu Stufenende), Stufendauer, Abbruchszeit, Schwellenleistung und Trainingszonen

Testen der HL7 Schnittstelle

  1. Starten Sie die winlactat Software
  2. Platzieren Sie eine Order HL7 Datei im oben eingestellten Pfad.
  3. Wählen Sie die zu importierende HL7 Datei auf der Startseite unter dem kleinen Link im blauen Feld "Tests".
  4. Fahren Sie mit dem Import weiter fort wie hier beschrieben.
  5. Nach Abschluss der Diagnostik wird bei eingeschalteter HL7 Exportfunktion (s.o.) eine HL7 Exportdatei und ein PDF generiert und im Exportordner abgelegt.